EMSoft

Die Ermittlung realistischer Einsparpotentiale innerhalb eines größeren Gebäudebestandes — also die Bestimmung der tatsächlich zu erzielenden Betriebskosteneinsparungen über die Lebensdauer einer energetischen Sanierungsmaßnahme — erfordert die Aufbereitung der gemessenen Verbrauchsdaten.

Für jedes einzelne Gebäude müssen die Verbräuche auf das langjährige Klima vor Ort korrigiert werden. Dabei müssen sowohl die häufig vorgenommene Abschaltung der Heizungsanlage in den Sommermonaten als auch die Leerstandzeiten, bzw. Teilleerstände möglichst Tag genau berücksichtigt werden. Bei gemischten Gebäudebeständen, also Gebäude, die zu unterschiedlichen Bauwerkszuordnungsklassen gehören, d. h. unterschiedlicher Nutzung unterliegen, müssen die Einsparpotentiale innerhalb der Nutzungsklassen ermittelt werden. Das nachfolgende Ranking ermöglicht so auch bei komplexen Gebäudebeständen die Ermittlung des wirtschaftlich sinnvollsten Maßnahmenplans.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir das Programmpaket EMSoft entwickelt. Dadurch liefern die von uns eingesetzten Controllingkonzepte – die interne Stärken/ Schwächen-Analyse und das externe Benchmarking – Maßnahmenkataloge, die den effizienten Einsatz des Investitionskapitals und der Hausmittel sicherstellen und so den optimalen Kapitaleinsatz garantieren.

EMSoft ermittelt für jedes Gebäude die Verbrauchskennzahlen bezogen auf die beheizte Nettogrundfläche. Für Strom- und Wasserverbrauche werden zusätzlich personenbezogene Kennzahlen ermittel. Das Programm ermittelt die Modul- Richt- und Mittelwerte des betrachteten Bestandes und ermöglicht über Häufigkeitsverteilungen die energetische Bewertung von der „Best Praxis“ bis zu den Sorgenkindern der Liegenschaften. Zusätzlich wird ein Vergleich mit externen Benchmarks innerhalb der Bauwerkszuordnungsklassen durchgeführt. Da die Zielsetzung die Ermittlung des tatsächlichen Kapitalrückflusses durch Energieeffizienzmaßnahmen am Gebäudestandort ist, werden dazu die externen Benchmarks auf die Standortbedingungen transformiert. Die sonst übliche Normierung der klimaabhängigen Verbrauchsanteile auf den Standort Würzburg führt zu fehlerhaften Einsparpotentialen, da diese nicht unabhängig vom lokalen Klima zu bestimmen sind.

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